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Vorstellung U10-2 Saison 2026/27

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Aufstellung

vordere Reihe v.l.n.r.: Marike Fleischer (Co-Trainer), Finn Kirchhoff,
Bene Schermer, Karl Rath, Theo Sommerfeld, Theodor Junker, Theo Schäfer, Felix Willi Brandt, Finn Hansow

hintere Reihe v.l.n.r.: Bashir Schultz (Spielerpate 1.Herren), Emilian Schell, Til Gesierich, Timo Köhler, Alexander Ide, Nick Schomacker,
Marc Kirchhoff (Trainer), Joleen Gronau ( Co-Trainer)

Marc, mit welchen Erwartungen blickst du auf die kommende Saison?
Ich blicke voller Vorfreude auf die kommende Saison. Mein Ziel ist es, die Jungs fußballerisch weiterzuentwickeln, ihnen neue Impulse zu geben und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der Spaß am Fußball und am gemeinsamen Miteinander nie zu kurz kommt.

Was erhoffst du dir für deine Mannschaft – sportlich, aber auch als Team?
Sportlich erhoffe ich mir, dass jeder einzelne Spieler die nächsten Schritte in seiner Entwicklung macht und wir als Mannschaft gemeinsam Fortschritte erzielen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir als Team noch enger zusammenwachsen. Die Freundschaften und Erlebnisse, die die Jungs in dieser Zeit miteinander sammeln, können sie im besten Fall ein Leben lang begleiten. Das ist für mich mindestens genauso wertvoll wie die sportliche Entwicklung.

Welche Ziele setzt du euch mit Blick auf die Tabelle beziehungsweise die Platzierung am Saisonende?
Konkrete Ziele für die Tabellenplatzierung gibt es bei uns nicht. Die individuelle Ausbildung und Entwicklung jedes einzelnen Spielers hat für mich absolute Priorität. Es geht in diesem Alter nicht darum, Meisterschaften zu gewinnen, sondern darum, die Jungs fußballerisch und persönlich bestmöglich auszubilden.

Was sind aus deiner Sicht die größten Stärken der Mannschaft, auf die ihr in dieser Saison aufbauen könnt?
Unsere größte Stärke ist ganz klar der Wille und die Mentalität der Mannschaft. Wir hatten in der vergangenen Saison mehrere Spiele, in denen wir teilweise mit sechs Toren zurücklagen. Trotzdem haben die Jungs nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gekämpft. Keines dieser Spiele haben wir am Ende verloren. Sie haben immer wieder gezeigt, dass sie bereit sind, sich zurück zu kämpfen und füreinander einzustehen. Diese Mentalität habe ich in meiner bisherigen Laufbahn nur selten erlebt. Darauf können wir in dieser Saison definitiv aufbauen.

In welchen Bereichen muss sich das Team noch verbessern oder weiterentwickeln?
In dieser Saison werden vor allem das Pass- und Kombinationsspiel sowie die Zielstrebigkeit und Konsequenz vor dem Tor im Fokus stehen. Die Jungs sollen lernen, noch besser miteinander zu spielen, Situationen schneller zu erkennen und ihre Chancen konsequenter zu nutzen.

Gibt es bestimmte persönliche Ziele, die du einzelnen Spielern mit auf den Weg geben möchtest?
Ich würde mich vor allem freuen, wenn jeder meiner Spieler seine persönlichen Ziele erreicht – ganz unabhängig davon, wie diese aussehen. Für den einen bedeutet das vielleicht, den Einstellungstest für das Sportgymnasium zu bestehen, für den anderen, sich fußballerisch weiterzuentwickeln oder einfach noch viele Jahre Spaß am Fußball zu haben. Jeder Spieler hat seinen eigenen Weg, und ich möchte die Jungs dabei bestmöglich unterstützen.

Welche Werte oder Eigenschaften sollen eure Mannschaft in der neuen Saison besonders auszeichnen?
Teamgeist, Ehrgeiz und vor allem die Freude am Fußball. Die Jungs sollen füreinander einstehen, gemeinsam kämpfen und dabei nie vergessen, warum sie überhaupt Fußball spielen: weil es Spaß macht.

Welche persönlichen Ziele hast du selbst als Trainer für die kommende Spielzeit?
Mein persönliches Ziel ist es, die von mir gesetzten Ausbildungsinhalte möglichst erfolgreich und gleichzeitig mit viel Spaß zu vermitteln. Die Jungs sollen gefordert und gefördert werden, ohne dass dabei die Freude am Fußball verloren geht. Außerdem möchte ich mich selbst als Trainer weiterentwickeln und aus jeder Trainingseinheit und jedem Spiel etwas mitnehmen.

Was wäre für dich ein Zeichen dafür, dass die Saison – unabhängig von der Tabellenplatzierung – erfolgreich war?
Wenn wir am letzten Spieltag zurückblicken und alle Kinder mit einem Lächeln sagen können: „Das war eine richtig gute Saison.“ Wenn die Jungs sich fußballerisch weiterentwickelt haben, als Mannschaft zusammengewachsen sind und vor allem weiterhin mit Freude zum Training und zu den Spielen kommen, dann war die Saison für mich erfolgreich.

Du arbeitest jetzt schon eine Weile als Trainer des FC Mecklenburg. Wie ist es zustande gekommen, dass du den Trainerposten beim FC übernommen hast und wie waren deine Eindrücke vom Verein?
Ich habe selbst einige Jahre beim FCM Fußball gespielt und kannte dadurch bereits den einen oder anderen im Verein. Nachdem ich es fußballerisch etwas ruhiger angehen lassen hatte, um mich mehr um meine Kinder zu kümmern, sprach mich Andreas Fuge darauf an, ob ich nicht eine F-Jugend-Mannschaft übernehmen möchte. Da mein Sohn zu dieser Zeit selbst in der F-Jugend spielte und ich die guten Bedingungen vor Ort bereits kannte, war die Entscheidung letztendlich schnell getroffen. So bin ich zum Trainerposten gekommen – und habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut.

Was ist für dich das Besondere in unserem Verein?
Trotz der mittlerweile beachtlichen Größe des Vereins und der sportlich ambitionierten Ausrichtung fühlt sich der FCM für mich nach wie vor sehr familiär an. Jeder unterstützt, wo er kann, und vieles wird im direkten Dialog geklärt. Dabei wird versucht, möglichst jeden mitzunehmen und einzubeziehen. Egal, ob F-Jugend-Spieler und -Trainer oder Spieler und Trainer der ersten Mannschaft – für mich ist es diese Mischung aus sportlichem Anspruch und familiärem Miteinander, die den Verein besonders macht.

Wie würdest du dich selbst als Trainer beschreiben? Worauf legst du besonders Wert? Was regt dich als Trainer am meisten auf?
Ich würde mich als einen Trainer beschreiben, der sehr viel Wert auf die Entwicklung jedes einzelnen Spielers legt. Mir ist wichtig, dass die Jungs verstehen, warum sie bestimmte Dinge auf dem Platz machen und nicht einfach nur Vorgaben abarbeiten. Gleichzeitig sollen sie mutig sein, eigene Entscheidungen treffen und auch Fehler machen dürfen – denn aus Fehlern lernt man. Besonders wichtig sind mir außerdem Disziplin, gegenseitiger Respekt und ein guter Umgang miteinander. Am meisten ärgert es mich, wenn Spieler aufgeben oder nicht füreinander einstehen. Fehler gehören zum Fußball dazu. Was für mich aber niemals fehlen darf, ist der Wille, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Wie verlief dein fußballerischer Werdegang? Für welche Vereine hast du selbst aktiv die Fußballschuhe geschnürt?
Mein fußballerischer Werdegang begann bereits im Alter von vier Jahren beim Neumühler SV, der mich fast durch meine gesamte Jugendzeit begleitet hat. Nach einem kurzen Abstecher zum FC Eintracht Schwerin zog es mich aus beruflichen Gründen nach Kiel. Dort spielte ich über viele Jahre bei der SSG Rot-Schwarz Kiel. Nach der Familiengründung und einer beruflichen Neuorientierung kehrte ich schließlich nach Schwerin zurück. Beim FC Mecklenburg Schwerin fand ich eine tolle neue Anlaufstelle und durfte dort schöne Jahre erleben. Irgendwann entstand dann der Wunsch, meine aktive „Karriere“ bei meinem Ursprungsverein, dem Neumühler SV, ausklingen zu lassen. Allerdings hatte ich mich in den Jahren beim FCM an die hervorragenden Bedingungen und die Qualität des Trainings gewöhnt – und so zog es mich letztendlich wieder zurück zum FCM. Heute bin ich froh, wieder hier zu sein und meine Erfahrungen als Trainer weitergeben zu können. Und ganz abgeschlossen ist meine eigene Fußballkarriere vielleicht auch noch nicht: Aktuell hoffe ich, dass wir es schaffen, eine „Alte Herren“-Mannschaft in den Spielbetrieb zu bringen. Wenn es so kommt, würde ich mir das natürlich nicht nehmen lassen und noch einmal selbst die Fußballschuhe für den FCM schnüren.

Welcher Trainer hat dich in deiner Laufbahn besonders geprägt beziehungsweise beeindruckt?
Besonders geprägt haben mich Trainer, die nicht nur Wert auf das Ergebnis gelegt haben, sondern vor allem auf die Entwicklung der Spieler. Ich finde es beeindruckend, wenn ein Trainer es schafft, einer Mannschaft klare Strukturen und Disziplin zu vermitteln und gleichzeitig die Freude am Fußball zu erhalten. Genau diese Mischung versuche ich auch in meiner eigenen Arbeit umzusetzen.

Gibt es noch ein Abschlusswort oder eine Nachricht an dein Team, die Eltern und die Fans?
Ich freue mich auf eine weitere tolle Saison mit den Jungs und hoffe, dass wir gemeinsam viele schöne Momente erleben werden. An die Spieler: Bleibt neugierig, arbeitet weiter an euch und vor allem – habt Spaß am Fußball! Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die Eltern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen. Dabei ist mir eine Sache besonders wichtig: Seid Eltern und lasst die Jungs einfach Jungs sein. Seid stolz auf eure Kinder, unabhängig davon, wie das Spiel ausgegangen ist oder welche Leistung sie gezeigt haben, und unterstützt sie auf ihrem Weg. Der Weg nach Hause sollte nicht dazu genutzt werden, die Leistung im Spiel auszuwerten oder den Jungs zu erklären, was sie besser hätten machen können. Überlasst das Coaching bitte mir. Die Jungs sollen Fußball spielen, Erfahrungen sammeln, Fehler machen dürfen und vor allem Spaß daran haben. Euer Job als Eltern ist es, sie zu unterstützen, ihnen den Rücken zu stärken und einfach stolz auf sie zu sein. Und an alle, die unsere Mannschaft begleiten und anfeuern: Wir freuen uns über jede Unterstützung am Spielfeldrand. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Jungs eine Saison erleben, an die sie sich noch lange gerne zurückerinnern.

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