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Vorstellung U16 Saison 2026/27

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Aufstellung

vordere Reihe v.l.n.r.: Finn Stetzkowski, Karim Sanyang, Paul Langlotz, Luca Bruhn (TW), Tom Dorna (TW), Erfan Soleimani, Oskar Lemke, Wsam Alnoime

mittlere Reihe v.l.n.r.: Mats Pischel, Lukas Burmeister, Levi Kloppenburg, Mahmoud Hassoud, Pepe Bruhn, Louis Ahrendt, Luca-Ivan Rode

hintere Reihe v.l.n.r.: Anton Prahl (Co-Trainer), Florian Buchholz (Trainer), Adrian Schoorlemmer, Prince Darkwah, Azim Ghafuri, Evgeni Pataman (Spielerpate 1.Herren), Nicolas Prahl (Co-Trainer)

Florian, mit welchen Erwartungen blickst du auf die kommende Saison?
Ich blicke mit viel Vorfreude und gleichzeitig mit einem gewissen Anspruch auf die Saison. Wir haben eine Mannschaft mit viel Potenzial und wollen uns sowohl individuell als auch als Team weiterentwickeln. Mir ist wichtig, dass wir von Beginn an eine klare Spielidee entwickeln und diese auch konsequent auf dem Platz umsetzen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Jungs nicht nur fußballerisch, sondern auch persönlich in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Was erhoffst du dir für deine Mannschaft – sportlich, aber auch als Team?
Sportlich möchte ich, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln, mutig Fußball spielen und unsere Ideen auch gegen starke Gegner auf den Platz bringen. Als Team wünsche ich mir, dass die Jungs füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig pushen. Gerade in einer Saison mit Höhen und Tiefen zeigt sich, wie gut eine Mannschaft wirklich funktioniert.

Welche Ziele setzt du euch mit Blick auf die Tabelle beziehungsweise die Platzierung am Saisonende?
Eine konkrete Platzierung als einziges Ziel festzulegen, halte ich für schwierig. Entscheidend ist, dass wir unsere Leistung konstant abrufen und unser Potenzial ausschöpfen. Wenn uns das gelingt, wird sich die entsprechende Tabellenplatzierung daraus ergeben.

Was sind aus deiner Sicht die größten Stärken der Mannschaft, auf die ihr in dieser Saison aufbauen könnt?
Unsere größte Stärke sehe ich in der individuellen Qualität und in der Lernbereitschaft der Jungs. Wir haben Spieler, die technisch und fußballerisch viel mitbringen. Dazu kommt die Möglichkeit, dass wir über unsere Geschlossenheit viel kompensieren können. Wenn wir es schaffen, unsere Qualität mit hoher Intensität, Disziplin und gegenseitiger Unterstützung zu verbinden, können wir für viele Gegner unangenehm werden.

In welchen Bereichen muss sich das Team noch verbessern oder weiterentwickeln?
Wir müssen vor allem noch konstanter werden. Es reicht nicht, in einzelnen Phasen eines Spiels guten Fußball zu zeigen. Wir wollen lernen, über das ganze Spiel unsere Konzentration und Intensität hochzuhalten. Dazu gehören auch bessere Entscheidungen unter Druck, eine noch klarere Positionierung auf dem Platz und mehr Konsequenz in den entscheidenden Situationen.

Gibt es bestimmte persönliche Ziele, die du einzelnen Spielerinnen oder Spielern mit auf den Weg geben möchtest?
Grundsätzlich möchte ich jeden Spieler dazu bringen, Verantwortung für seine eigene Entwicklung zu übernehmen. Jeder sollte sich fragen, was er verbessern kann und bereit sein, dafür auch außerhalb des Mannschaftstrainings etwas zu tun. Mir ist außerdem wichtig, dass die Jungs lernen, mit Fehlern umzugehen. Fehler gehören zur Entwicklung dazu – entscheidend ist, was man danach daraus macht.

Welche Werte oder Eigenschaften sollen eure Mannschaft in der neuen Saison besonders auszeichnen?
Ich möchte eine Mannschaft sehen, die füreinander arbeitet und auch dann zusammenbleibt, wenn es einmal nicht läuft. Gleichzeitig sollen die Jungs mutig sein und Verantwortung übernehmen. Auf dem Platz darf es auch einmal emotional werden – aber immer mit Respekt gegenüber Mitspielern, Gegnern und Schiedsrichtern.

Welche persönlichen Ziele hast du selbst als Trainer/in für die kommende Spielzeit?
Ich möchte mich selbst als Trainer weiterentwickeln und von den Jungs genauso viel lernen, wie sie hoffentlich von mir. Besonders im taktischen Bereich möchte ich meine Arbeit weiter vertiefen und die Mannschaft noch besser auf unterschiedliche Gegner und Spielsituationen vorbereiten.

Was wäre für dich ein Zeichen dafür, dass die Saison – unabhängig von der Tabellenplatzierung –erfolgreich war?
Wenn ich am Ende der Saison das Gefühl habe, dass jeder einzelne Spieler einen Schritt nach vorne gemacht hat und wir als Mannschaft deutlich weiter sind als zu Beginn. Wenn die Jungs selbst Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig unterstützen und eine klare Vorstellung davon haben, wie sie Fußball spielen wollen, wäre das für mich ein großer Erfolg. Natürlich wollen wir auch möglichst viele Spiele gewinnen – aber Entwicklung ist für mich genauso wichtig wie Ergebnisse.

Du arbeitest jetzt schon eine Weile als Trainer des FC Mecklenburg. Wie ist es zustande gekommen, dass du den Trainerposten beim FC übernommen hast und wie waren deine Eindrücke vom Verein?
Der FC Mecklenburg Schwerin ist für mich aufgrund seiner sportlichen Ausrichtung und seiner Bedeutung für den Fußball in der Region ein sehr interessanter Verein. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, eine Mannschaft hier zu übernehmen, war für mich schnell klar, dass ich diese Herausforderung gerne annehmen möchte. Meine bisherigen Eindrücke vom Verein sind positiv. Gerade die Möglichkeit, mit jungen Spielern auf einem guten Niveau zu arbeiten und sie über einen längeren Zeitraum in ihrer Entwicklung zu begleiten, war für mich ein wichtiger Punkt.

Was ist für dich das Besondere in unserem Verein?
Für mich ist es vor allem die Verbindung aus Leistungsorientierung und Nachwuchsarbeit. Der FCM bietet jungen Spielern die Möglichkeit, sich auf einem guten Niveau weiterzuentwickeln und gleichzeitig Teil eines größeren Vereins zu sein. Außerdem hat der Verein in Schwerin eine besondere Bedeutung. Wenn man sieht, wie viele Menschen sich rund um den Verein engagieren – ob Spieler, Trainer, Eltern oder Fans –, merkt man, dass hier deutlich mehr dahintersteckt als nur das Spiel am Wochenende.

Wie würdest du dich selbst als Trainer beschrieben? Worauf legst du besonders wert? Was regt dich als Trainer am meisten auf?
Ich würde mich als ambitionierten, aber gleichzeitig kommunikativen Trainer beschreiben. Ich möchte Fußball vermitteln und die Jungs zum eigenständigen Denken bringen. Besonders wichtig sind mir Disziplin, Einsatzbereitschaft und gegenseitiger Respekt. Gleichzeitig sollen die Spieler Spaß am Fußball haben und sich trauen, Fehler zu machen. Am meisten ärgert mich fehlende Einstellung – vor allem, wenn Spieler ihr eigenes Potenzial nicht ausschöpfen, obwohl sie es könnten. Fehler auf dem Platz gehören dazu. Gleichgültigkeit und fehlende Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, sind für mich deutlich schwieriger.

Wie verlief dein fußballerischer Werdegang? Für welche Vereine hast du selbst aktiv die Fußballschuhe geschnürt?
Mein fußballerischer Weg begann bei der SG Lützow, für die ich viele Jahre als Spieler aktiv war und zusätzlich am DFB-Stützpunkttraining teilgenommen habe. Bereits mit 14 Jahren habe ich dort als Übungsleiter angefangen und meine erste Trainerlizenz gemacht. Danach wechselte ich zum PSV Wismar, wo ich drei Jahre als Trainer tätig war und meine B-Lizenz abgeschlossen habe. Anschließend bin ich zum FC Mecklenburg Schwerin gewechselt, wo ich nun meine Trainertätigkeit weiterführe.

Welcher Trainer hat dich in deiner Laufbahn besonders geprägt bzw. beeindruckt?
Mich haben in meiner Laufbahn als Spieler und Trainer viele verschiedene Trainer geprägt. Von jedem konnte ich etwas lernen und unterschiedliche Ansätze mitnehmen. Deshalb würde ich das nicht an einer einzelnen Person festmachen.

Gibt es noch ein Abschlusswort oder eine Nachricht an dein Team, die Eltern und die Fans?
Ich freue mich auf die gemeinsame Saison und möchte mit der Mannschaft sportlich und menschlich den nächsten Schritt machen. An die Jungs: Glaubt an euch, arbeitet hart und habt Spaß am Fußball. Den Eltern und Fans vielen Dank für die Unterstützung – wir freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Saison!

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