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Am 11. Spieltag kam es in der B-Junioren Verbandsliga zum Hauseigenen Aufeinandertreffen der „Jungbullen“ des FC Mecklenburg Schwerin. Bedeutet, die U17 empfing im Nachwuchs-Zentrum zu Görries die U16. Vor 75 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein sehr unansehnliches Spiel, welches den einen oder anderen Fußball-Ästheten sicher dazu einlud, frühzeitig wieder den Heimweg anzutreten. Der ältere Jahrgang war mit der Idee ins Spiel gegangen, Chaos zu stiften und Mann gegen Mann Duelle zu forcieren und durfte dann schnell feststellen, dass sich die Krischkowski Mannen in diesem Chaos besser zurechtfanden. So war die Partie beidseitig von vielen, vielen langen Bällen geprägt. Und wenn es bei einer solchen Herangehensweise immer wieder heißt: „Wer will es mehr..?“ So lautete die Antwort zu häufig die Jungs der U16. Diese traten gut eingestellt, hochmotiviert und einfach in ihrer Entscheidungsfindung auf. So gewann man die 2ten Bälle, suchte mit einem einfachen Pass den Weg aus dem Druck, brachte den Ball auf den Flügel, besetzte die Box gut und schlug den Ball dort hinein. Auf diese Art oder auch über den einen oder anderen Konter erarbeitete sich die Mannschaft um Kapitän Förtster bereits in HZ eins die einer oder andere gute Gelegenheit, ohne sie zu nutzen, während die Kicker der U17 bis zur Pause nur einen einzigen vernünftigen Angriff fuhren. Zu allem Übel musste Keeper Köhn ab Minute 25 das Feld räumen. Nach einem unglücklichen Zusammenprall klagte der robuste Schlussmann über starke Schmerzen und Unwohlsein, sodass Flügel-Spieler Barati sich in Ermangelung eines Ersatz-Torhüters die Handschuhe überstreifen durfte. 
In der Halbzeit Pause korrigierte man im Lager der U17 den Kurs, aber man spielte weiter ohne jede sichtbare Struktur und Verunsicherung begleitete jede Aktion. Da half es auch nicht, dass Besliaga in der 45. Minute das 0:1 markierte. Und das Tor beschreibt das Spielgeschehen sehr genau. Infolge eines langen Balls kam es zu 3 direkten Luft-Duellen, welche allesamt an den jüngeren Jahrgang gingen. Am Ende ließ der charismatische Linksaußen dem herauskommenden Barati keine Chance und schob überlegt ein. Daraufhin versuchte die U17 das Heft des Handels in die Hand zu nehmen, doch war das Team nun schwer von der Rolle, sodass es sehr lange dauerte, bis man mal gefährlich vor das Jensch-Tor kam. Vielmehr war der Gegner vermehrt drauf und dran das Ergebnis in die Höhe zu schrauben und vergab mehrfach beste Gelegenheiten. Und so pfiff der gute Schiri Maibaum nach 80 enttäuschenden Minuten ab und der U17 blieb nichts anderes übrig als dem jüngeren Jahrgang zu einem verdienten Sieg zu gratulieren.
Fazit: Wenn man im Lager der U17 ehrlich ist, hat sich dieses Ergebnis in den vergangenen Wochen ein Stück weit angekündigt. Nun bietet eine solche und bisher ungekannte Negativ-Phase aber auch eine tolle Gelegenheit, um zu wachsen. So ist man nun bestrebt, sich gemeinsam wieder heraus zu arbeiten und auf die Erfolgsspur zurück zu finden. Dabei soll inhaltliche Klarheit zu Sicherheit verhelfen. Hatte man im Zuge der Winterzeit immer wieder große Anpassungen zur Spiel-Idee vorgenommen, wird man sich nun wieder auf die Abläufe besinnen, welche das Team in der Hinrunde derart stark haben auftreten lassen.
Fotos: Sandra Konkol @diesportfotografin








